Ein kurzer Blick in die Geschichte der Wissenschaft wird jedoch ausreichen, um die Falschheit dieser Behauptungen aufzuzeigen.
... Aber nur die Wissenden unter Seinen Dienern fürchten Allah. Allah ist fürwahr mächtig, verzeihend. (Sure Fatir, 28) |
|---|
Die Wichtigkeit, die dem Wissen im Islam zugeteilt wird, wird auch in dem Ahadith unseres Propheten, Gottes Boten, Friede sei mit ihm, offenbar. Es existiert eine Vielzahl von Ahadiths, die die Muslime ermutigen Wissen zu erstreben und es zu verbreiten. Einige lesen sich wie folgt:
Jemand, der auf dem Pfad zur Erstrebung des Wissens ist, den führt Gott weiter auf einen Pfad zum Garten (des Paradies)… Die Gelehrten sind die Erben der Propheten, denn die Propheten hinterließen kein Vermächtnis des Reichtums, sondern des Wissens. Somit wird jeder, der daran teilhat, reichlich davon profitieren.44
... Aber nur die Wissenden unter Seinen Dienern fürchten Allah. Allah ist fürwahr mächtig, verzeihend. (Sure Fatir, 28) |
|---|
Es wird erzählt, dass der Prophet nach seinem Abendgebet zu sagen pflegte, "O Gott, ich erbitte mir von Dir nutzbringendes Wissen, annehmbare Taten, und gute Belohnung."46
Eine wichtige Rolle im Transfer von wissenschaftlichem Wissen nach Europa sowie dem eigenen Hervorbringen vieler Muslimischer Wissenschaftler, war Andalusien der Schmelztiegel der revolutionärsten Entdeckungen und des wissenschaftlichen Fortschritts, besonders im Bereich der Medizin. Muslimische Physiker spezialisierten sich nicht nur in einem Bereich, sondern unternahmen Studien in vielen Bereichen, einschließlich der Pharmakologie, Operationen, Ophthalmologie, Gynäkologie, Physiologie, Bakteriologie und der Hygiene. Einer der bekanntesten andalusischen Physiker war Ibn Juljul (?-992), der intensivste Studien an medizinischen Kräutern unternahm, und der Werke über die Herkunft der Medizin und der medizinischen Kräuter schrieb. Ein weiterer ausgezeichneter Physiker seiner Zeit war Abu Ja'far Ibn al-Jazzar (?-1009) aus Tunesien, der die Wissenschaft der Drogentherapie zur Bekämpfung von spezifischen Symptomen und Krankheiten perfektionierte, und mehr als 30 Bücher geschrieben hat. Abd al-Latif al-Baghdadi (1162-1231) ist bekannt für seine Studien in der Anatomie. Er behob Fehler, die in der Vergangenheit in anatomischen Studien mehrerer Körperknochen gemacht wurden, wie etwa dem Gebiss und dem Brustkorb. Baghdadis Buch Al-Ifade ve'l Itibar wurde 1788 erneut veröffentlicht, und ins Lateinische, Deutsche und Französische übersetzt. Sein Buch Makalatun fi'l Havas handelt von den fünf Sinnen.
Al-Biruni war ein Muslimischer Wissenschaftler des 11. Jahrhunderts. Er wusste bereits 600 Jahre vor Galileo, dass sich die Erde um ihre eigene Achse dreht, und ermittelte den Erdumfang bereits 700 Jahre vor Newton. | Ali Kuscu, ein Wissenschaftler des 15. Jahrhunderts, war der erste, der eine Karte des Mondes malte, und eine Region auf dem Mond wurde nach ihm benannt. |
|---|
Zakariya Qazwini entgegnete vielen fehlerhaften Glauben über das Herz und dem Gehirn, die seit Aristoteles vorgegeben wurden. Die Tatsachen, die er über das Herz und dem Gehirn gegeben hat, sind sehr nahe an dem Wissen von heute.
Die Arbeiten in der Anatomie von Zakariya Qazwini, Hamdullah al-Mustaufi al-Qazwini (1281-1350), und Ibn al-Nafis legten das Fundament für die moderne Medizin. Diese Wissenschaftler demonstrierten schon so früh wie dem 13. und 14. Jahrhundert die Verbindung zwischen dem Herz und den Lungen, und dass die Arterien Sauerstoffhaltiges Blut transportieren, und die Venen das Sauerstoffarme Blut wieder abtransportieren, dass das Blut in den Lungen Sauerstoff erhält, und dass das Sauerstoffreiche Blut, dass zum Herzen zurückgelangt zum Gehirn und anderen Organen im Körper via der Aorta gelangt.
Das erste Band von Ali ibn Isa's (?-1038) dreiteiligem Werk über die opthalmologische Krankheit, Tadhkirat al-Kahhalin fi'l Ayn und Emraziha genannt, ist in seiner Gesamtheit der Anatomie des Auges gewidmet und beinhaltet sehr detaillierte Informationen. Das Werk wurde ins Lateinische und Griechische übersetzt.
Muhammad ibn Zakariyya ar Razi (Rhazes) (865-925), Burhan al-din Nafis (?-1438), Isma'il Jurjani (?-1136), Qutb al-Din al-Shirazi (1236-1310), Mansur ibn Muhammad, Abu al-Qasim al-Zahrawi (Albucasis) sind nur einige der Muslimischen Wissenschaftler, die für ihre Studien der Astronomie, Mathematik, Medizin und Anatomie bekannt sind.
Es gibt auch viele Muslimische Wissenschaftler, die einen großen Beitrag zu verschiedenen Disziplinen neben der Medizin und der Anatomie geleistet haben. Zum Beispiel wusste Al-Biruni, dass sich die Erde um die eigene Achse drehte, einige 600 Jahre vor Galileo, und den Erdumfang mehr als 700 Jahre vor Newton berechnet hat. Ali Kushchu, ein Wissenschaftler des 15. Jahrhunderts, war der Erste, der eine Karte des Mondes erstellte, und eine Region auf dem Mond nach sich benannt bekam. Thabit ibn Qurrah (Thebit), der im 9. Jahrhundert lebte, erfand die Differenzialrechnung Jahrhunderte vor Newton.
Battani, ein Wissenschaftler des 10. Jahrhunderts, ist der erste Entwickler der Trigonometrie. Abul Wafa Muhammad al-Buzjani führte als erstes die "Sekante-Kosekante” in die Trigonometrie ein. Al-Khwarizmi schrieb das erste Buch über Algebra im 9. Jahrhundert. Al-Maghribi erfand die Gleichung, die heute als Paskaldreieck bekannt ist, einige 600 Jahre vor Paskal selber. Ibn al-Haitham (Alhazen), der im 11. Jahrhundert lebte, war der Vater der Optik. Roger Bacon und Kepler nutzten seine Arbeit, und Galileo erfand das Teleskop anhand seiner Aufzeichnungen. Al-Kindi (Alkindus) erfand die relative Physik und die Theorie der Relativität einige 1100 Jahre vor Einstein. Shams al-din, der 400 Jahre vor Pasteur lebte, war der Erste, der die Existenz von Bakterien entdeckte. Ali ibn al-Abbas lebte im 10. Jahrhundert und war der Erste, der Krebsoperationen unternahm. Im gleichen Jahrhundert führte Ibn el Jessar den Grund und die Heilmethode gegen Lepra ein. Diese Muslimischen Wissenschaftler, nur einige von ihnen sind hier erwähnt, haben alle wichtigen Entdeckungen gemacht, die das Fundament für die heutige moderne Wissenschaft legten.
Wenn wir uns die westliche Zivilisation anschauen, sehen wir, dass die Ankunft der modernen Wissenschaft gleichzeitig mit dem Glauben an Gott einhergeht. Das 17. Jahrhundert, das als "Epoche der wissenschaftlichen Revolution" bekannt war, war voller Wissenschaftler, deren oberstes Ziel es war, das Universum und die Natur, die von Gott erschaffen wurde, zu erkunden. Alle wissenschaftlichen Institute in den verschiedenen Ländern wie England und Frankreich hatten ihr Hauptaugenmerk auf "das Näherkommen zu Gott durch die Entdeckung Seiner Gesetze" gerichtet. Der gleiche Trend fand seinen Weg ins 18. Jahrhundert. Einige der Wissenschaftler, die für ihren Glauben an Gott bekannt sind, und die einen signifikanten Beitrag zur Welt der Wissenschaft machten, waren Newton, Kepler, Copernicus, Bacon, Galileo, Pascal, Boyle, Paley und Cuvier, um nur einige zu nennen. (Für eine ausführliche Liste blättern Sie bitte zum Kapitel "Wissenschaftler im Glauben").
Diese Wissenschaftler glaubten an Gott und praktizierten wissenschaftliche Forschung mit einer Inspiration, die aus ihrem Glauben stammte. Eine der besten Indikatoren dafür waren die "Bridgewater Treatises”, eine Reihe Publikationen, die im frühen 19. Jahrhundert in England veröffentlicht wurden. Eine Anzahl von Wissenschaftlern unternahm Forschungen in eine Vielzahl von Disziplinen, und definierte das Objekt ihrer Studie als "die Zeichen von Harmonie und Ordnung, die Gott in dem Universum und der Natur erschaffen hat". Die von diesen Wissenschaftlern eingesetzte Methode wird "Natürliche Theologie" genannt, was bedeutet, "Gott durch die Natur erkennen".
Es war William Paleys Natural Theology: Evidences of the Existence and Attributes of the Deity, Collected From the Appearances of Nature, das 1802 veröffentlicht wurde, welches den Bridgewater Treatises den Weg bereitete. In diesem Buch gab Paley Beispiele über das Design von Lebewesen, zeigte damit sein eingehendes Wissen über die Anatomie.
Paleys Werk als Vorbild nehmend, erging ein Anruf an die nominierten Mitglieder der Royal Society of London. Desweiteren wurde angeordnet, dass diejenigen, die gewählt wurden angehalten werden sollten tausend Kopien eines Werkes zu schreiben, drucken oder zu veröffentlichen: "Über die Macht, dem Wissen und der Güte Gottes als Manifest in der Schöpfung, dargestellt durch die Werke aller annehmbaren Argumente, wie zum Beispiel der Verschiedenheit und der Formierung Gottes Kreaturen, in den Tieren, dem Pflanzen und Mineralienreich; die Auswirkungen der Faulung und somit der Umwandlung; der Konstruktion der menschlichen Hand und der unendlichen Verschiedenheit der anderen Argumente; sowie durch die Entdeckung der antiken und modernen Kunst, Wissenschaft und der Gesamtheit der modernen Literatur."
(1) "The Adaptation of External Nature to the Moral and Intellectual Constitution of Man", von Thomas Chalmers (1833)
Die Abweichung der wissenschaftlichen Gemeinschaft von diesem eigentlichen Kurs wurde durch die Dominanz der materialistischen Philosophie des 19. Jahrhunderts in der westlichen Kultur hervorgerufen, welche das Ergebnis sozialer und politischer Bedingungen war. Dieser Prozess wird in seiner Gänze in Darwins Evolutionstheorie deutliche, was in den direkten Gegensatz mit den vorherigen Ansichten, der Präsentation der Wissenschaft und der Religion als zwei verbitterte Quellen des Wissens, gipfelte.
Michael Denton |
|---|
Für Isaac Newton war Wissenschaft eineinhalb Jahrhunderte vor Darwin nicht von der Religion getrennt, sondern ganz im Gegenteil ein Aspekt der Religion, und ihr ultimativ untergeben… Aber die Wissenschaft in Darwins Zeit wurde genau das, trennte sich vom Kontext, in der sie vorher existiert hatte und baute sich selbst als absolute Rivalin auf, ein alternatives Behältnis für die Meinung. Das Ergebnis war, dass die Religion und die Wissenschaft nicht länger zusammen funktionierten, sondern eher sich gegenüber standen, und die Menschheit vermehrt gezwungen war, sich zwischen beiden zu entscheiden.47
Heute jedoch wird dieser wahrgenommene Konflikt zwischen der Religion und Wissenschaft als gegensätzlich zu den Funden der Wissenschaft gesehen. Die Religion sagt, dass das Universum aus dem Nichts erschaffen wurde, und die Wissenschaft hat Beweise für die Tatsache gefunden. Die Religion lehrt uns, dass alle Lebewesen von Gott erschaffen worden sind, und die Wissenschaft nährt uns mit den Beweisen dafür in dem Design der Lebewesen. In seinem Buch Nature's Destiny schrieb Michael Denton: "Wissenschaft, die über Jahrhunderte der größte Freund des Atheismus und der Skepsis war, wird nun endlich in den letzten Tagen des Millenniums, das, was Newton und viele der frühen Befürworter so vehement wünschten – der "Verteidiger des anthropozentrischen Glaubens."48
Diese Feststellung durch die Wissenschaft half einer wachsenden Anzahl an Wissenschaftlern einen tieferen Glauben an Gott zu Erlangen. Der bekannte Biochemiker Michael Behe weist auf diese Tatsache hin wenn er sagt, "Im Übrigen sind Wissenschaftler, die an Gott oder die Realität hinter der Natur glauben, viel häufiger, als die populären Medien es einen glauben lassen. Es gibt keinen Grund zu denken, dass 90 Prozent der allgemeinen Öffentlichkeit, die an Gott glaubt, anders wäre als diese Wissenschaftler."49
Scientific American September 1999 |
|---|
Es gab 2000 Jahre des Marketings, dass, wolltest du eine wissenschaftliche Person werden, du deinen Geist frei von den Fesseln der Religion halten musstest… In den Forschungsuniversitäten hielten religiöse Menschen den Mund. Und die ungläubigen Menschen wurden diskriminiert. Es gibt ein Punktesystem für die Ungläubigen in den oberen Rängen.50
Eine weitere Facette des systematischen Kampfes, der von den Materialisten gegen die Wissenschaft geführt wurde, sind die propagandistischen Methoden, die wir schon erwähnt hatten. Zentrale Mottos dieser Propaganda sind "religiösen Konflikte mit der Wissenschaft", oder "Wissenschaft muss materialistischer sein".
Schauen wir uns jetzt an, warum diese Behauptungen unlogisch und unhaltbar sind.
Die Katholische Kirche nahm gewisse ungläubige Praktiken an, verbannte die Offenbarungen durch den Propheten Jesus. Selbst Wissenschaftler wie Galileo spürte eine strenge Resonanz von der Kirche. Das Bild zeigt das Verfahren gegen Galileo während der Inquisition. |
|---|
Die katholische Kirche legte die wahre Offenbarung durch den Propheten Jesus ab, und nahm bestimmte ungläubige Praktiken an. Die Wissenschaft erfuhr unzweifelhaft großen Schaden durch die Hand der Kirche, die von Geistlichen beherrscht wurde, die dem besonderen Wohl einiger weniger dienten, sich somit komplett von der Göttlichen Quelle abwandten. Diese historische Entwicklung jedoch kann nicht der Religion des Islam zugesprochen werden. Der Islam basiert nicht auf dem Aberglauben der Geistlichen, sondern nur auf dem Quran, der das Wort Gottes ist.
Ein signifikantes Beispiel zeigt, dass die Bigotterie der katholischen Kirche hat nicht mit dem Glauben zu tun, sondern das Wissenschaftler wie Galileo, die durch die Kirche verurteilt wurden, eigentliche fromme Menschen waren. (Der Glaube dieser Wissenschaftler wird im zweiten Teil dieses Buches detaillierter untersucht). Dieses Beispiel zeigt mal wieder, dass der von der religiösen Einrichtung ausgeübte Druck auf die Wissenschaft nicht eine Folgerung des Glaubens war, sondern eine Täuschung der Religion.
Der Quran andererseits ist die Offenbarung Gottes. Er wurde nicht ein bisschen verändert; nicht einmal ein Buchstabe wurde geändert. Aus diesem Grund gibt es keine Gegensätze oder Fehler im Quran. Alle Tatsachen, die vom Quran offenbart werden, gehen parallel mit wissenschaftlichen Funden einher. Mehr noch konnten zahlreiche wissenschaftliche Funde in der heutigen Zeit nur entdeckt werden, weil der Quran diese den Menschen vor 1.400 Jahren gesagt hat. Diese sind wichtige Wunder des Quran und ein definitiver Beweis dafür, dass er das Wort Gottes ist. (Einige der wissenschaftlichen Fakten, die im Quran vorkommen werden in späteren Kapiteln behandelt).
Sich dessen bewusst zitieren Materialisten, die keinen Vers aus dem Quran für ihre Zwecke einsetzen können, nur aus der Bibel oder der Tora, um ihre anti-religiösen Ansichten auszudrücken.
Eigentlich ist das nur ein Wortspiel, das jeder, der ein wenig darüber nachdenkt, erkennt. Es ist wahr, dass wissenschaftliche Studien wichtig sind, aber das bedeutet nicht, dass sie materialistisch sein müssen; denn "Materie studieren" und "materialistisch sein" sind zwei verschiedene Dinge.
Wenn wir Materie untersuchen, nehmen wir an, dass diese Materie Wissen und Design enthält, die zu groß ist, um zufällig dahergekommen zu sein. Wir erkennen an, dass dieses Wissen und das Design absichtlich von einem intelligenten Wesen erschaffen worden ist, obwohl wir dieses nicht sehen. Bedenken wir zum Beispiel eine Höhle, von der wir nicht, ob vor uns schon mal jemand drin war. Sehen wir beim Eintreten beeindruckende, ehrergiebige Malereien an den Höhlenwänden, schließen wir daraus, dass "ein intelligentes Wesen vor uns dagewesen sein muss, das diese vielen Arbeiten erstellt hat". Wir mögen niemals dieses intelligente Wesen sehen werden, aber wir wissen ob seiner Existenz durch diese Malereien.
Aus diesem Grunde studiert die Wissenschaft die Natur, und entdeckt, dass es eine Anordnung in der Natur gibt, die durch keine materiellen Faktoren beschrieben werden kann, und dass dieses Design nur durch eine supra-materielle Weisheit hervorgebracht worden sein kann.
Mit anderen Worten wimmelt die materialistische Welt nur so von offensichtlichen Zeichen Gottes schaffender Macht und Autorität.
Das gleiche gilt für den Materialismus. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass Materie kein absolutes Wesen ist, sondern einen Anfang hat. Mehr noch zeigt sie, dass es ein verblüffendes Design der Natur ist. Daher haben materialistische Wissenschaftler eingesehen, dass ihre Theorien nicht anwendbar sind, und dass die Wahrheit eigentlich genau das gegensätzliche zu ihren Behauptungen ist.
Wenn wir beim Eintreten in eine Höhle eindrucksvolle und wunderschöne Bilder an den Wänden sehen, schließen wir daraus, dass "ein intelligentes Wesen vor uns dagewesen sein muss, der augenscheinlich dieses Werk vollbracht hat”. Obwohl wir wohl dieses intelligente Wesen nie zu sehen bekommen, wissen wir um seine Existenz durch diese Artifakte. |
Robert Shapiro |
|---|
Hier schildert Lewontin eigentlich die Einstellung aller Materialisten. Wie er zugibt verschreiben sich die Materialisten zu aller erst der materialistischen Ideologie, und dann schauen sie nach Beweisen, um ihre Ideologie zu beweisen. Damit soll gesagt sein, dass der Materialismus kein Entschluss ist, auf den die Materialisten durch wissenschaftliche Forschung gelangt sind, sondern ein Vorurteil, den sie der Wissenschaft zuschreiben.
Die gleiche Vorstellung wird durch diese Worte eines anderen Evolutionisten auch verkörpert. In seinem Buch mit dem Titel Origins: A Skeptic's Guide to Creation of Life on Earth bezeugt der berühmte Evolutioniste Robert Shapiro seine Verpflichtung gegenüber der Evolutionstheorie:
Es wird einen Tag in der Zukunft geben, an dem alle sinnvoll durchgeführten chemischen Experimente zur Entdeckung einer wahrscheinlichen Herkunft des Lebens eindeutig fehlschlagen. Des Weiteren könnten neue geologische Beweise ein plötzliches Erscheinen von Leben auf der Erde andeuten. Zu guter letzt könnten wir das Universum erforscht und keine Spur von Leben gefunden haben, oder irgendwo ein Prozess, der zum Leben führt. In einem solchen Fall sollten sich einige Wissenschaftler für Antworten an die Religion wenden. Andere jedoch, ich selber auch, würden versuchen die übriggebliebenen, weitaus weniger wahrscheinlichen wissenschaftlichen Erklärungen zu nehmen, in der Hoffnung, dass eine davon wahrscheinlicher ist als die Vorherigen.52
Jede Kreatur wurde von Gott mit der größten Harmonie und dem perfekten Design erschaffen. Beim Untersuchen des Designs einer Eulenfeder, oder dem Beobachten ihres majestätischen Fluges durch die Nacht, wird eine Person, die ihren Verstand benutzt und seinem Gewissen folgt, die ewige Macht und Weisheit Gottes erkennen und huldigen. |
Am interessantesten ist, dass diese Besessenheit nicht nur auf die heutigen Materialisten alleine zutrifft. Im Quran offenbart Gott wichtiges Wissen über die Menschen, die Ungläubige bleiben möchten. Zum Beispiel die Ägypter, die zum Propheten Moses, der ihnen eine Vielzahl an Wunder zeigte, sagten, dass ... "Was auch immer an Wunderzeichen du uns bringen magst, um uns zu bezaubern, wir glauben dir doch nicht!" (Sure al-A’raf, 132), haben die gleiche Einstellung wie die Materialisten heute. Gott bezieht sich auf diese Menschen wie folgt: